Hubkolbenpumpe

Die Kolbenpumpe hat einen Ladehub, bei dem das Material in die Pumpe gelangt (Abbildung 2), und einen Dosierhub, bei dem das Material ausdosiert wird (Abbildung 4). Zwischen Füll- und Dosierhub dreht sich der Kolben, um die entsprechenden Anschlüsse zu öffnen und zu schließen (Abbildungen 1 und 3). Der Dosierhub wird numerisch gesteuert, wodurch das Volumen und die Durchflussmenge äußerst genau und wiederholbar sind. Nach dem Verlassen der Kolbenpumpe kann das Material direkt zu einer Dosiernadel oder einer Mischkammer gelangen. Weitere Informationen über die dynamische Mischkammer finden Sie weiter unten.

Die Dosierpumpen sind aus verschleißarmem Keramikmaterial gefertigt. Es sind mehrere Bohrungsgrößen erhältlich, um eine Reihe von Volumina zu liefern. Die kleinste Version kann Volumina von nur 0,1 mm³ mit hoher Präzision und Wiederholbarkeit dosieren.  

Dosierköpfe die Kolbenpumpen verwenden, gehören die numerischen volumetrischen Einkomponenten-Dosiergeräte (NVD), das numerische volumetrische Zweikomponenten-Dosiergerät (NBD), das numerische volumetrische Mini-Einkomponenten-Dosiergerät (Mini-NVD) und das numerische volumetrische Mini-Zweikomponenten-Dosiergerät (Mini-NBD). Die Hauptbeschränkung von Kolbenpumpen ist, dass sie nicht kontinuierlich Schüsse dosieren können, die größer sind als das Volumen des Pumpenhohlraums. Dies ist ein Grund, warum wir auch Folgendes anbieten Exzenterschneckenpumpen mit kontinuierlichem Durchfluss.

mta hin- und hergehende kolbenpumpe
mta NBD Zweikomponenten-Dispenser

Wenn Anwendungen erfordern Zweikomponenten Materialien verwendet mta separate Pumpen für die Harz- und Härterkomponenten vor dem Mischen. Dies gilt sowohl für die Kolben- als auch für die kontinuierliche Pumpentechnologie. Da wir für jedes Material eine eigene Pumpe verwenden, können wir das Mischungsverhältnis mit hoher Reproduzierbarkeit präzise steuern.

Nachdem die Pumpen die Materialien dosiert haben, fließt das Harz und der Härter getrennt in eine dynamische Mischkammer. Ein rotierendes Mischblatt mischt die Materialien in der Kammer. Wie bei den Pumpen werden auch hier die Geschwindigkeit und die Anzahl der Umdrehungen des Messers numerisch gesteuert. Dadurch wird die richtige Anzahl von Faltungen erreicht, ohne das Material zu beschädigen.


Das dynamische Mischen des Materials bietet zwei wesentliche Vorteile gegenüber statischen Mischrohren. Erstens können wir die Mischkammer nach dem Mischervolumen dimensionieren – nicht nach der Anzahl der notwendigen Mischwendel. Daher kann die Kammer viel kleiner als ein statisches Mischrohr sein. Zweitens beginnt die Reaktion erst, wenn das Material dosiert wird. Infolgedessen reagiert nur sehr wenig Restmaterial zwischen den Dosierungen und die Verarbeitungs- bzw. Topfzeit wird maximiert.

Dadurch können die dynamischen Mischsysteme von mta wesentlich geringere Materialmengen dosieren, als dies mit statischen Mischrohren möglich ist.

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